Fachschule für Sozialwesen

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Die Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher ist eine breit angelegte Ausbildung, die zur selbständigen und eigenverantwortlichen Arbeit in verschiedensten sozialpädagogischen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Kinderkrippen, betreuenden Grundschulen, Jugendzentren, Familienzentren, Einrichtungen der stationären Jugendhilfe und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen befähigt.

Die Fachschule für Sozialwesen bietet sowohl eine Vollzeit- als auch eine Teilzeitausbildung an. Durch die Teilzeitausbildung wird über den Quereinstieg ein neuer Personenkreis für die Ausbildung gewonnen.

Durch die damit verbundene Teilzeitbeschäftigung in sozialpädagogischen Einrichtungen ist eine finanzielle Grundsicherung gegeben. Dieses Angebot motiviert auch zunehmend mehr Männer, sich für den Beruf des Erziehers zu entscheiden.

Übergreifendes Ziel der Ausbildung stellt dar, dass die Studierenden vor allem pädagogische Kompetenzen im Umgang mit Menschen in unterschiedlichen Lebenszusammenhängen erwerben.

Hier legen wir besonderen Wert auf die Verknüpfung der persönlichen Entwicklung mit dem Erwerb beruflicher Qualifikation.

Der Unterricht in der Fachschule bietet durch handlungsorientierte Aufgabenfelder eine praxisnahe Ausbildung, deren fundamentale Leitlinien die Kompetenzorientierung, Handlungsorientierung und die Individualisierung von Lern- und Entwicklungsprozessen unserer Studierenden sind.

 

BZB-Klasse

Eine Form praxisnaher Ausbildung an der Fachschule für Sozialwesen ist das Wahlpflichtfach „Kooperation zwischen Fachschule und den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung (BzB)“. Studierende begleiten und unterstützen für ein Schuljahr eine BzB-Klasse im Hause, sowohl im Schulunterricht als auch während ihres Blockpraktikums im außerschulischen Bereich, z.B. bei der Erledigung von Hausaufgaben, Hilfen bei privaten Problemen etc.

Den Studierenden der Oberstufen der Fachschule für Sozialwesen bieten wir die Möglichkeit, ihr Blockpraktikum im europäischen Ausland zu absolvieren. Durch unseren guten Kontakt zu Reggio Emilia können Studierende direkt in Kindertagesstätten von Reggio Emilia und in Reggio-Einrichtungen auf Malta ihr sechswöchiges Praktikum absolvieren. Aber auch in anderen Ländern wie England, Irland, Schottland, Österreich, Spanien und in die Türkei gehen unsere Studierenden in Reggio-Einrichtungen. Die Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt erfolgt im Wahlpflichtfach „Reggio-Ansatz in Europa“. Wir bemühen uns, über das europäische Förderprogramm „Erasmus Plus“ Stipendien zu erhalten.

Seit dem Schuljahr 2010/11 ist die Fachschule für Sozialwesen nach AZAV offiziell zertifiziert und kann Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit und der kommunalen Arbeitsvermittlung einlösen.

 

 Vollzeitausbildungpraxisintegrierte vergütete Ausbildung (PivA)Teilzeitausbildung (berufsbegleitend)
ZielgruppeDas Angebot richtet sich an Bewerber, die die Voraussetzungen für die Fachschule erfüllen und eine vollschulische Ausbildung bevorzugen.Das Angebot richtet sich an Bewerber mit mind. Mittlerer Reife und einem Berufsabschluss (z.B. Sozialassistenz) bzw. einem längeren Praktikum in einer pädagogischen Einrichtung.Das Angebot richtet sich an Bewerber, die aus ihren vorherigen Berufen aussteigen möchten und parallel zur Ausbildung als Angestellte in einer pädagogischen Einrichtung arbeiten wollen, um sich zu finanzieren.
Dauer / Organisation der Ausbildung

Gesamtdauer 3 Jahre

2 Jahre theoretische Ausbildung an der Fachschule mit integrierten Praktika und  1 Jahr Berufspraktikum

Gesamtdauer 3 Jahre 
Der Unterricht erfolgt in den ersten beiden Jahren an drei Tagen pro Woche in der Fachschule für Sozialwesen an der Louise-Schroeder-Schule und an zwei Tagen in einer Wiesbadener Kindertagesstätte oder einer Einrichtung zur Grundschulkinderbetreuung. Im dritten Jahr arbeiten Sie an drei Tagen in der Einrichtung und besuchen an zwei Tagen pro Woche den Unterricht. 

 

Gesamtdauer 4 bzw. bei Verkürzung 3 ½ Jahr

3 Jahre 2 ½ Tage theoretische Ausbildung und 2 ½ Tage Arbeit in der Praxis und 1 bzw. bei Verkürzung ½ Jahr Berufspraktikum

Finanzierung / Brutto-VerdienstFür die ersten beiden Jahre können Sie unter www.aufstiegs-bafoeg.de prüfen, ob Sie Anspruch auf Ausbildungsförderung haben. Im dritten Ausbildungsjahr (Berufspraktikum) bekommen Sie ca. 1500,00 € nach Tarif.

 Sie schließen mit dem jeweiligen Träger einen Arbeitsvertrag basierend auf TVÖaD Basis ab und werden dann über die dreijährige Ausbildung entsprechend vergütet:

1.190,67,- € im 1. Jahr brutto

1.252,07,- € im 2. Jahr brutto

1.353,38,- € im 3. Jahr brutto (Quelle: www.wiesbadenRzieht.de Stand 26.09.2022)

 

Für die ersten drei Jahre bei halber Stelle nach Tarif ca. 1000,00 €.

Im vierten Ausbildungsjahr (Berufspraktikum) bekommen Sie ca. 1500,00 € nach Tarif.

Ferien / UrlaubHessische Schulferienzeiten Urlaubsanspruch gemäß TVÖaD in den Zeiten der SchulferienHessische Schulferienzeiten und Urlaubsanspruch bei einer halben Angestelltenstelle
Zugangs-voraussetzungen

• Mittlere Reife und Abschluss der Ausbildung zur staatlich geprüften Sozialassistentin/ zum staatlich geprüften Sozialassistenten.

• oder Mittlere Reife und Abschluss der Ausbildung einer mind. zweijährigen Berufsausbildung zzgl. ca. 468h Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung.

• oder Mittlere Reife und eine Vollzeitberufstätigkeit von 36 Monaten (ca. 5600h) in einer pädagogischen Einrichtung. Fachhochschulreife (schriftlicher und praktischer Teil) / Abitur zzgl. ca. 468h Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung.

 Mittlere Reife und Abschluss einer Berufsausbildung (DQR4), z.B. staatlich geprüfte Sozialassistenz (bei einer Ausbildung ohne sozialpädagogische oder sozialpflegerische Basis wird eine Feststellungsprüfung stattfinden und ein mindestens dreimonatiges einschlägiges Praktikum* muss nachgewiesen werden)

oder

Mittlere Reife und ca. 5600 Stunden (36 Monate Vollzeit) in einer pädagogischen Einrichtung.  

oder

Mittlere Reife und eine mind. 33 Monate dauernde Tätigkeit als Tagespflegeperson, nachzuweisen über das örtliche Jugendamt zzgl. eines mindestens dreimonatigen einschlägigen Praktikums 

oder

Abitur zzgl. eines mindestens dreimonatigen einschlägigen Praktikums. Bei dem Erwerb der Fachhochschulreife aus der Qualifikationsphase (gymnasiale Oberstufe oder Berufliches Gymnasium) kann die einschlägige Erfahrung aus dem praktischen Teil angerechnet werden. Wurde die Fachhochschulreife an einer Fachoberschule erlangt, muss ein separates mindestens dreimonatiges einschlägiges Praktikum nachgewiesen werden.

• Mittlere Reife und Abschluss der Ausbildung einer mind. zweijährigen Berufsausbildung zzgl. ca. 468h Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung.

• oder Mittlere Reife und eine mind. 33 Monate dauernde Tätigkeit als Pflegeperson zzgl. eines mindestens drei-monatigen Praktikums in einer sozialpädagogischen Einrichtung.

• oder Mittlere Reife und eine Vollzeitberufstätigkeit von 36 Monaten (ca. 5600h) in einer pädagogischen Einrichtung.