Tag der Träger

Jugendhilfeverbund Antoniusheim GmbH

Die Jugendhilfeverbund Antoniusheim GmbH betreut mit etwas mehr als 150 engagierten Mitarbeiter*innen ca. 160 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in verschiedenen Betreuungsschwerpunkten an acht verschiedenen Standorten in Wiesbaden.

  • Teilstationäre Hilfen:
    Tagesgruppen
    :
    Familien, bei denen aus verschiedenen Gründen die Versorgung, Pflege und Erziehung der Kinder nicht oder nicht ausreichend gewährleistet ist und sowohl ambulante Erziehungshilfen als auch stationäre Maßnahmen nicht bzw. noch nicht angezeigt sind.
  • Stationären Hilfen:
    Kinder ab acht Jahren (Kindergruppe) und Jugendliche (ab zwölf Jahren), koedukativ.
    Verselbständigungsgruppen:
    Jugendliche ab 15 Jahren und junge Erwachsene, koedukativ
    Mutter-Kind-Gruppe:
    Jugendliche und junge volljährige Mütter/Väter, für die die sozialpädagogische Hilfe zur Vorbereitung auf ein selbständiges Leben mit ihren Kindern erforderlich ist und die im ambulanten Betreuungskontext nicht angemessen gefördert werden können.

Die Konzeption der Gruppen verfolgt die individuelle und am Entwicklungsstand der jungen Menschen orientierte pädagogische Förderung jedes Einzelnen. Hierbei sollen besonders den individuellen Ressourcen und Defiziten der Betreuten angemessen Rechnung getragen werden. Hierzu gehören die schulische/berufliche Förderung ebenso wie die Vermittlung von adäquatem Sozial– und Freizeitverhalten.

  • Zu unseren Betreuungsschwerpunkten gehören:
  • Stationären Hilfen gem. § 27, 34, 41, 42 SGB VIII
    In der „Wohngruppe Kinder“ werden Kinder ab acht und in den regelstationären Gruppen Jugendliche ab zwölf Jahren koedukativ betreut.
  • Gruppen für unbegleitete minderjährige Ausländer*innen (umA) §§ 27, 34, 42, 42a ff. SGB VIII
  • Wohngruppe Mutter/Vater-Kind §§ 34, 19 SGB VIII
  • Flexible Betreuung/ Außenbetreutes Wohnen
  • Bildung & Lernen/Lernprojekt (Zentrale Angebotsteile sind das Arbeits- und Motivationsprojekt sowie der sozialpädagogische Angebotsbereich mit vielfältigen, innovativen Angeboten rund um das Thema gemeinsamen Lernens. Konzeptionell versteht sich das Lernprojekt als Forum des Ausprobierens, Lernbegleitens, Mitgestaltens)

EVIM Jugendhilfe

Die EVIM Jugendhilfe ist ein junggebliebenes, dezentral organisiertes Unternehmen, das sich mit viel Herzblut den aktuellen Herausforderungen der Jugendhilfe stellt. Jeder einzelne Mitarbeitende ist für uns besonders wertvoll. Mit einer klaren Struktur sorgen wir für sicheren Halt, auch wenn das Chaos mal überhandnimmt. Unsere aktive Gesprächskultur und ein modernes Feedback-Management helfen dabei, Dampf abzubauen. Das bedeutet bei uns: kurze Wege und offene Ohren für Belange aller Art und über alle Ebenen hinweg!

Wir betreuen über 900 Kinder und Jugendliche mit rund 400 Mitarbeitenden in über 70 Betreuungseinheiten im Rhein-Main- Gebiet – individuell und zeitgemäß.

Hier geht es zum Organigramm:

https://www.evim.de/fileadmin/content/evim/downloads/Jugendhilfe/Jugendhilfe_allgemein/Organigramm_EVIM_Jugendhilfe_2020.pdf

und hier zur Broschüre:

https://www.evim.de/fileadmin/content/evim/downloads/Jugendhilfe/Jugendhilfe_allgemein/6-seiter_EVIM_JUHI_Jugendhilfe_100220.pdf

Die EVIM Jugendhilfe reagiert auf gesellschaftliche Entwicklungen und passt ihre Angebote immer wieder neu den Bedürfnissen der Menschen an. Im Mittelpunkt: das Kind, der Jugendliche, die Familie. Auf dieser Grundlage entwickelt der Arbeitsbereich differenzierte, spezifische und flexible individuelle Hilfen. Die Nähe zum Lebensumfeld im Sozialraum, zum familiären und sozialen Bezugssystem bleibt erhalten. Mit unseren ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten stellen wir sicher, dass Kinder, Jugendliche und Eltern die für sie individuell notwendige Unterstützung erhalten.

Der Prozess „Sichere Orte Gestalten“ hat zum Ziel, allen Betreuten der EVIM Jugendhilfe einen Sicheren Ort zu schaffen. Unsere Grundannahme ist, dass wir dies nur erreichen können, wenn auch die Mitarbeitenden einen sicheren Ort bei uns haben. Dies wollen wir durch kontinuierliche Haltungsdiskussionen, Fort- und Weiterbildung und die Maxime „Das Kind steht im Mittelpunkt“ erreichen. Dies bedeutet:

Die EVIM Jugendhilfe richtet sich nach den Bedarfen der Betreuten aus.

Es ist Kultur in der EVIM Jugendhilfe, grundsätzliche Entscheidungen/neue Konzepte vor der Umsetzung in einer Reflektionsrunde „in Frage“ zu stellen, ob sie den Bedarfen der Betreuten entsprechen.

Alle bestehenden und neuen Betreuungsangebote und Konzepte werden anhand der Maximen  „Sicherer Ort für Kinder/Jugendliche/Familien“ und „Kind im Mittelpunkt“ überprüft und müssen sich daran messen lassen.

Wir sichern den Betreuten zu, dass sie ihre Betreuung durch die EVIM Jugendhilfe bis zu einer Überleitung in ein passenderes Betreuungssetting nicht verlieren. Somit bleibt die EVIM Jugendhilfe auch bei notwendigen Veränderungen im Betreuungssetting in der Verantwortung für den Betreuten.

Jede krisenhafte Situation wird individuell betrachtet, es gibt keine pauschalen Antworten.

Hier geht es zu unserem Konzept:

Sichere Orte gestalten (3,2 mb)

Die Freiheit in der Einteilung der Arbeit steht für viele Mitarbeitende der EVIM Jugendhilfe an erster Stelle. So fördern wir unter anderem die individuelle Ausgestaltung der Arbeitszeit in den einzelnen Betreuungseinheiten und realisieren neue Konzepte aufgrund wertvoller Ideen unserer Mitarbeitenden. Wir haben beispielsweise  in den letzten Jahren vermehrt Erziehungsstellen ins Leben gerufen, die für viele Kollegen die ideale Kombination aus Flexibilität und individueller Pädagogik sind. Flexibilität verstehen wir nicht nur zeitlich. Wir unterstützen Euch auch aktiv bei Fortbildungen oder Maßnahmen, die Euch in Eurem beruflichen Lebensentwurf voranbringen.

Eine weitere Stärke ist unsere Vielfalt! Aufgrund unserer Größe könnt ihr regelmäßig in anderen Betreuungsangeboten hospitieren. Damit gewinnt ihr aus erster Hand Einblicke in die vielfältigen Betreuungsangebote und Teamkulturen von EVIM. Oder ihr möchtet in eine andere Betreuungseinheit wechseln? Können wir einrichten! Klingt das gut?

Unsere Zusammenarbeit mit NetzwerkpartnerInnen ist vielfältig. Wir sichern unsere Qualität fortlaufend durch unsere Mitarbeit in Fachverbänden ab und beteiligen uns da auch an gesellschaftspolitischen Diskussionen in Sinne der Kinder und Jugendlichen.

Vor Ort und in den Regionen sind wir mit allen angrenzenden Disziplinen im Gespräch. Wir sind neugierig auf die Sichtweisen unserer Partner aus den Schulen, dem Gesundheitsbereich und Justiz. Die Erde ist rund und keine Scheibe, da kann man sich für eine andere Sichtweise auch ruhig mal auf den Kopf stellen. Es ist immer eine Frage der Perspektive.

Jedes Kind und jede/r Jugendliche ist einzigartig. Daher ist keine Gruppe wie die andere. Aber es ist keine Wohngruppe größer als 8 Betreute, sonst ist es nicht mehr familiär.

Gerade läuft eine Umfrage, damit wir das Jobticket einführen können. Das Jobrad ist schon eingeführt, viele MitarbeiterInnen machen davon Gebrauch.

Für Engpässe bei der Versorgung von Familienmitgliedern unserer MitarbeiterInnen steht das Familienbudget zur Verfügung.

Vielleicht wollen Sie mal eine Auszeit nehmen? Das können Sie tun. Es besteht die Möglichkeit einen Arbeitszeitsparvertrag abzuschließen.

Sie können sich bei uns mit einem vielfältigen Fort- und Weiterbildungsprogramm fortlaufend qualifizieren und weiterentwickeln.

Das Onboarding neuer Mitarbeitererfolgt anhand einer übersichtlichen Struktur. Die Einarbeitung unserer MitarbeiterInnen erfolgt mit vielfältiger Unterstützung durch Team und Leitung. Niemand wird allein gelassen in einer neuen Arbeitssituation.

Noch Fragen?  Das Team des Referats Personalentwicklung und Kooperation ist für Sie da:

Isabel.Illgen@evim.de oder Simone.Wittek-Steinau@evim.de

Weitere Infos erhalten Sie auf unserer Homepage:

https://www.evim.de/betreuungsangebote/evim-jugendhilfe/ oder Sie gehen gleich zum Karriereportal:

https://karriere.evim-jugendhilfe.de/

KiTas der Stadt Wiesbaden

Siehe dazu: https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesellschaft/kinder/content/staedtische-kitas.php

In den 38 städtischen Kindertagesstätten werden derzeit etwa 4.000 Kinder in allen Betreuungsformen meist ganztags betreut. Jede städtische Kita kann mit Bilder der Innen- und Außenräume über die o. a. Website aufgerufen werden.

Ja, es gibt Kindergemeinschaftsgruppen in kleiner (0 bis 6 Jahre) und großer (0 bis 12 Jahre) Altersmischung; und es gibt auch Krippen-( 0 bis 3 Jahre), Kindergarten- (Elementar-; 3 bis 6 Jahre) und Hortgruppen (6 bis 12 Jahre).

Grundlagen siehe unter:

https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesellschaft/kinder/content/staedtische-kitas.php

Leitlinien und Konzepte siehe unter:

https://www.wiesbaden.de/vv/medien/merk/51/kindertagesstaetten/Kita-Leitlinienbroschuere-2008.pdf

Montessori

„Montessori-Pädagogik“ – Hilf mir, es selbst zu tun

Die Montessori-Pädagogik berücksichtigt umfassend alle kindlichen Entwicklungsprozesse. Sie bietet für die pädagogische Praxis Kindern eine entspannte „vorbereitete Umgebung“. Die Lernanregungen sind darauf ausgerichtet, dass Kinder in spontaner Aktivität ihre Materialien frei wählen und damit selbsttätig und selbständig arbeiten. Dabei bestimmen sie ihr Arbeitstempo selbst. Sie greifen von sich aus schwierige Aufgaben auf und verbinden sich zu einer natürlichen Gruppenarbeit mit hohem sozialem Wert. Pädagogisch tätige Erwachsene begleiten respektvoll die individuellen Entwicklungsprozesse der Kinder, halten sich zurück und geben Hilfestellung, um jederzeit die Eigeninitiativen der Kinder zu fördern.

 

Flyer:

https://www.wiesbaden.de/medien-zentral/dok/leben/gesellschaft-soziales/kinder/P1.1b_110927_Flyer__Montessori-Paedagogik__Ansichts.pdf

 

FreinetPlus

„Freinet-Pädagogik“ – Kinder sind Experten für ihr Leben und ihre Entwicklung

 

Die Freinet-Pädagogik in Kindergärten und Horten drückt sich vor allem als Haltung den Kindern gegenüber aus. Ihre praktische Umsetzung ist sehr vielfältig. Aber überall wird Kindern Achtung und Anerkennung entgegengebracht.

In unfertigen und pädagogisch nicht aufbereiteten Situationen finden die Kinder ihre eigenen Stärken heraus und gewinnen an Selbstvertrauen.

Die Kinder sind selbstständig tätig. Sie dürfen mit Material und Werkzeugen als auch mit sozialen Regelungen experimentieren. Erst die Entdeckungsreise, dann die Erkenntnisse, so ist Freinets Reihenfolge. In Freinet-Kindertagesstätten sind Ateliers und Werkstätten eingerichtet, zu denen auch Kindergarten-Kinder freien Zugang

haben, um beispielsweise mit Holz zu schnitzen. Erzieher und Erzieherinnen schenken ihnen Vertrauen.

Mehr unter:

https://www.wiesbaden.de/medien-zentral/dok/leben/gesellschaft-soziales/kinder/Flyer_Bildung_u._Erziehung_Pyramide-Methode__5_.pdf

Pyramide

„Pyramide“ ist ein ganzheitliches pädagogisches Bildungskonzept für Kinder von drei bis sechs

Jahren, das die Kinder in ihrer Entwicklung fördert und dabei jedes Kind in seiner Individualität anspricht. Gezielte, themenbezogene Projekte und Selbstlernprozesse in vorbereiteter Umgebung ergänzen sich und bieten jedem Kind Freiräume, um sich und die eigenen Fähigkeiten zu erkunden und auszuprobieren. Bei Bedarf können aber auch gezielte Impulse durch die pädagogischen Fachkräfte gegeben werden.

Flyer:

https://www.wiesbaden.de/medien-zentral/dok/leben/gesellschaft-soziales/kinder/Flyer_Bildung_u._Erziehung_Pyramide-Methode__5_.pdf

 

 

Siehe dazu Quelle:

https://www.wiesbaden.de/vv/medien/merk/51/kindertagesstaetten/Kita-Leitlinienbroschuere-2008.pdf

 

Gesundheit – gesundheitserhaltende Ernährung

Kinder erhalten täglich frische, ökologisch wertvolle und abwechslungsreiche

Mahlzeiten. Sie erleben mit allen Sinnen, woher Lebensmittel kommen, wie Obst

und Gemüse wächst und wie sie verarbeitet werden. Sie sind an der Gestaltung von

Speiseplänen und der Zubereitung des Essens beteiligt.

In jeder Kita wird jeden Tag mit frischen, regionalen und biologisch erzeugten Produkten gekocht; jede Kita hat eine Küche und hauswirtschaftliche Fachkräfte.

https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesellschaft/kinder/content/bausteine-rahmenprogramme.php

Ja,

  • der Mobile Soziale Dienst bei der Integration von Kindern, die eine Behinderung aufweisen oder von einer Behinderung oder in ihrer Entwicklung bedroht sind;
  • Gestaltung der Übergänge von der Familie in die Kita (Krippe oder Kindergarten), von der Krippe in den Elementarbereich (Kindergarten) und vom Kindergarten (Elementarbereich) in die Grundschule (und eventuell in den Hort), siehe dazu “Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule in Wiesbaden”, 2007; Zusammenarbeit mit den Grundschulen
  • Sprachförderung „Die Zauberkiste“
  • Hessischer Sportbund bei „Gesund und fit – wir machen mit“
  • Und weitere siehe unter: https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/gesellschaft/kinder/content/bausteine-rahmenprogramme.php

Ja; es gibt Kindergemeinschaftsgruppen in kleiner (0 bis 6 Jahre) und großer (0 bis 12 Jahre) Altersmischung neben Krippen-, Kindergarten- (Elementar-) und Hortgruppen.

  • Der Träger Stadt Wiesbaden bietet ein eigenes umfangreiches Fortbildungsprogramm und das Jobticket Premium.
  • Mit der Mitarbeiterkarte können Sie vergünstigt Schwimmbäder nutzen oder mit 15 € Eigenanteil im Monat in einer unserer kooperierenden Fitnessstudios trainieren.
  • Bezahlung nach Entgeltgruppe S 8b des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst – bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen
  • die im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen
  • Aufstiegschancen und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten
  • konkrete Arbeitszeitregelungen, Vorbereitungszeit und abteilungsinterne Fortbildungen
  • ein im Dialog entwickeltes Qualitätsmanagement
  • Möglichkeit zum Erwerb des Montessori-Diploms

Teilnahme an einrichtungsübergreifenden Projektgruppen und Qualitätszirkeln im Rahmen des Qualitätsmanagements des Trägers