Fachschule für Sozialwesen – FSP (berufsbegleitend)

Ansprechpartnerin: Friederike.Feyder-Sommer@wiesbaden.de
Tel.: 0611/315270

Die Ausbildung dauert in der Regel vier Jahre und gliedert sich in drei Jahre, in denen an 2,5 Tagen die theoretische Ausbildung in der Schule erfolgt und an 2,5 Tagen einer beruflichen Tätigkeit in einer Kindertagesstätte nachgegangen wird. Das vierte Jahr ist das Berufspraktikum in einer Kindertagesstätte mit Begleitunterricht in der Fachschule.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann dieses Berufspraktikum um eine halbes Jahr verkürzt werden. Der erfolgreiche Abschluss berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Erzieherin“ bzw. „Staatlich anerkannter Erzieher“.

Adressaten:

Zugelassen werden Personen mit mittlerem Abschluss und einer abgeschlossenen Berufsausbildung sowie dem Nachweis von pädagogischer Erfahrung (z.B. eigene Kinder, Praktikum oder Tätigkeit in einer pädagogischen  Einrichtung, ehrenamtliche Tätigkeit in der Jugendarbeit u.a.)

Nachgewiesen werden muss eine Vereinbarung mit einem Träger einer Kindertagesstätte über den Abschluss eines Arbeitsvertrages (Teilzeit, maximal halbe Stelle) bei Aufnahme in die Fachschule.

Anmeldung:

  1. Bewerbung bei einem Träger von Kindertagesstätten zwecks Abschluss eines Arbeitsvertrages bei Aufnahme in die Fachschule
  2. Bewerbung bei der Fachschule für Sozialpädagogik bis zum 15. Februar eines Jahres

Wichtig: Die Anerkennung ausländischer Zeugnisse (mittlerer Abschluss oder Abitur) erfolgt beim Staatlichen Schulamt Darmstadt. Die Bearbeitungszeit beträgt mindestens sechs Monate!

Beachten Sie hierzu bitte unser Merkblatt.

Dauer:

Die Ausbildung dauert in der Regel vier Jahre in Teilzeitform. In den ersten drei Ausbildungsjahren umfasst sie an 2,5 Tagen Pflichtfächer und Wahlpflichtfächer in Schwerpunktbereichen.  An weiteren 2,5 Tagen erfolgt sie in den Praxiseinrichtungen (Teilzeitarbeitsvertrag). Das vierte Ausbildungsjahr wird als Berufspraktikum mit 14-tägigem Begleitunterricht von einem Tag durchgeführt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das Berufspraktikum um ein halbes Jahr verkürzt werden.

Inhalte:

Grundlegende  Kenntnisse der Sozialpädagogik werden vorrangig durch exemplarisches Arbeiten mit fächerübergreifender Thematik erworben. Verschiedene Arbeitsformen und Möglichkeiten der Selbsterfahrung sowie Erfahrung von Gruppenprozessen zur Einübung und Übernahme von Erziehungsverantwortung dominieren. Zieldimensionen für die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden sind Wissen, Können, Haltung und Einsicht, um beruflich sozialpädagogische Beziehungsgestaltung und besonders sprachliche Kommunikation fördern zu können.

Diese berufsbegleitende Organisation der Ausbildung bietet besonders gute Möglichkeiten des Transfers von Theorie und Praxis.

Englisch wird an der Fachschule für Sozialpädagogik im Rahmen des Pflichtunterrichts zweistündig erteilt. Der Unterricht baut auf Kenntnissen, die dem Mittleren Abschluss entsprechen auf (in der Regel B1). Studierende, die bislang erst wenig Englischkenntnisse mitbringen, werden in den Unterricht integriert und können bei entsprechender Mitarbeit ausreichende Leistungen erreichen, auch wenn das Sprachniveau B1/B2 noch nicht erreicht wird.

Abschluss:

Nach dem dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine theoretische Abschlussprüfung mit schriftlichem und mündlichem Teil. Nach erfolgreich absolviertem Berufspraktikum findet eine Prüfung (Kolloquium) zur staatlichen Anerkennung als Erzieher/Erzieherin statt.

Perspektiven:

Die Chancen, eine Anstellung im sozialpädagogischen Bereich zu bekommen, sind zur Zeit sehr gut.

Im erlernten Beruf:

Nach einer zweijährigen Berufstätigkeit Übernahme von Praxisanleitung bei Auszubildenden und Berufspraktikanten. Tätigkeit in Leitungsfunktionen.

Informationen:

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Informationen
Anmeldeformular FSP Teilzeit
Merkblatt für die Anmeldung (Teilzeit)
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