Bäcker/in

Ansprechpartnerin: Lore.Bankowsky-Poetz(at)wiesbaden.de
Tel.: 0611/315270

Adressaten:

Aufgenommen werden junge Leute, die einen Ausbildungsvertrag zum Bäcker/zur Bäckerin abgeschlossen haben.

Anmeldung:

Erfolgt durch den Ausbildungsbetrieb, die abgebende Schule oder auf eigene Initiative.

Dauer/Organisation:

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre.

Eine Verkürzung der Ausbildung ist möglich:

  • um ½ Jahr bei guten Leistungen (Notendurchschnitt mindestens gut)
  • um maximal 1 Jahr, wenn der oder die Auszubildende die Fachhochschul- oder die Hochschulreife besitzt oder diesen Beruf als Zweitberuf (Umschulung) erlernt (freiwillige Vereinbarung zwischen Azubi und Ausbilder).
  • um 1 Jahr, wenn der oder die Auszubildende den Abschluss einer Berufsfachschule im Bereich Ernährung und Hauswirtschaft mit dem Schwerpunkt Back- und Süsswarenherstellung besitzt.

An 10 Std. in der Woche erfolgt die Vermittlung der für den Beruf wichtigen Kenntnisse.

Die Ausbildung gliedert sich in eine einjährige Grund- und eine zweijährige Fachausbildung und schließt mit dem Ablegen der Gehilfenprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Wiesbaden ab.

Inhalte:

Die berufliche Grundbildung im ersten Ausbildungsjahr erfolgt in Lernfeldern projektorientiert und hier werden die grundlegenden Kenntnisse für die ernährungswirtschaftlichen Berufe vermittelt so

  • Einführung in die Ernährungslehre
  • Hygiene im Umgang mit Lebensmitteln
  • Technologische Grundlagen der Herstellung von Lebensmitteln
  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen

Das Fach Mathematik ist in die Theorie mit eingebunden.

Daneben werden auch noch die allgemeinbildenden Fächer Deutsch, Wirtschaftskunde und Politik unterrichtet.

Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr ist die Wissensvermittlung auf die Anforderungen des Berufes abgestimmt d.h. hier werden dem angehenden Bäcker/der angehenden Bäckerin die theoretischen Grundlagen vermittelt, die er/sie für ein erfolgreiches Arbeitsleben benötigt.

So lernt er/sie etwas über:

  • die Herstellung von Brot und Brötchen
  • die Herstellung unterschiedlichster “Feiner Backwaren”
  • die Herstellung von verschiedenen Massen und Teigen

um nur einige Schwerpunkte zu nennen.

Abschluss:

Nach der dreijährigen Ausbildungszeit erfolgt eine schriftliche und eine praktische Abschlussprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Wiesbaden. Wird diese erfolgreich abgeschlossen, erwirbt man das Recht, die Berufsbezeichnung “Bäckergehilfe/ Bäckergehilfin zu führen.

Daneben hat man auch gleichzeitig den Hauptschulabschluss erworben, wenn dieser zu Beginn der Ausbildung nicht vorlag. Hat man während der Ausbildungszeit zwei Jahre lang erfolgreich an dem Zusatzprogramm in Englisch teilgenommen, (Voraussetzung für die Teilnahme ist der Hauptschulabschluss) erwirbt man gleichzeitig auch den Mittleren Abschluss.

Perspektiven:

Die Arbeitsmarktchancen für Bäcker/Bäckerinnen mit einem guten Abschluss können als positiv bezeichnet werd

Im erlernten Beruf:

Nach dreijähriger Gehilfentätigkeit kann die Meisterprüfung abgelegt werden.(Eine Voraussetzung zur Selbständigkeit und Ausbildung von Jugendlichen).

Bei vorhandenem Mittlerem Abschluss kann die Fachhochschulreife durch Besuch einer Fachoberschule Ernährung und Hauswirtschaft erworben werden.

Bei vorhandenem Mittlerem Abschluss kann die Hochschulreife durch Besuch eines beruflichen Gymnasiums im Bereich Ernährung und Hauswirtschaft erworben werden.

Informationen:

Weitere Informationen zum Beruf und zur Ausbildung erteilen:

 

  • Die Agentur für Arbeit Wiesbaden unter Tel.: 0611/94 94 – 0
  • Die Bäckerinnung Wiesbaden/Rheingau/Untertaunus unter 06174-99 88 640 (Frau Ebert)
  • Die Handwerkskammer Wiesbaden unter 0611/1360

Weitere Infos zum Beruf des Bäckers:

Informationen
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