Weinlese und Weinverarbeitung der Klasse 11Ho
Schulausflug aufs Weingut nach Oppenheim

Ein Bericht von Noah
Am 9. September haben wir uns (mit¹) um 8:30 Uhr am Wiesbadener Hauptbahnhof getroffen, um gemeinsam mit Frau A. nach Oppenheim aufs Weingut zu fahren. Dort angekommen nach einer 30-minütigen Fahrzeit mit der Regionalbahn wurden wir von unserem Lehrer Herrn J. herzlich empfangen. Herr J. war gekommen, um uns mit einem Traktor und Anhänger zum Betrieb zu bringen. Es war eine sehr wackelige Angelegenheit und wir saßen mit 10–15 Leuten hinten auf dem Hänger. Die Fahrt dauerte nicht lange ca. 10 Minuten. Im Betrieb mit angrenzender Berufsschule angekommen wurden wir von unserem Führungsleiter sehr herzlich empfangen. Dann begann auch schon die Führung durch den Betrieb, vorbei am Weinkeller bis hin zur Kelterhalle, wo kurz vorher noch eine andere Klasse mit 4 Schülern zu uns gestoßen war. Anschließend sind wir alle zusammen an eine Lehrwiese gegangen, die viele verschiedene Rebsorten trug. In zwei Gruppen, mit Scheren ausgerüstet, schnitten wir die Trauben samt Beeren ab und füllten so ca. 10 Kisten verschiedener Sorten. Daraufhin gab es eine Pause, wo uns Herr J. freundlicherweise Essen und Getränke vom Bäcker mitgebracht hat. Nach der Pause luden wir die Kisten auf den Anhänger und fuhren hoch in die Weinberge. Dort besichtigen wir eine alte Burgruine. Nach 15–20 Minuten fuhren wir auf ein anderes Weingut, wo wir eine kleine Weinprobe veranstalteten. Ein paar der Schüler kauften sogar Weinkisten. Anschließend wurden wir wieder mit dem Traktor und Anhänger zum Oppenheimer Bahnhof gefahren. Dort haben wir kurz auf den Zug gewartet, der uns zum Mainzer Hauptbahnhof gebracht hat. Von Mainz aus fuhren wir wieder nach Wiesbaden ohne unsere Lehrkraft Frau A. In Wiesbaden angekommen, fanden wir sie wieder auf unserem Gleis.
Ich fand den Ausflug sehr schön, denn ein alter Freund von mir war in der anderen Klasse. Man hat viel neues erfahren.
Bericht zu unserem Klassenausflug am 09.09.2026

von Asil Delikan Önal
Am Mittwoch, den 09.09.2026, haben wir mit unserer Klasse einen Ausflug nach Oppenheim und Dienheim gemacht, um die dortige Berufsschule für Winzer und Landwirte zu besuchen.
Unser Tag begann damit, dass wir uns um halb neun am Eingang des Wiesbadener Hauptbahnhofs mit Frau A. und den Schülern unserer Klasse getroffen haben. Nachdem sich einige noch ein Frühstück geholt hatten, sind wir zum Gleis 7 gelaufen und in die S5 Richtung Dienheim gestiegen.
Während wir im Zug saßen, musste unser Mitschüler N. dringend Wasser lassen. Zu seinem Bedauern stellte er allerdings fest, dass die sanitären Anlagen in unserem Waggon defekt waren. Er ist daraufhin am Mainzer Hauptbahnhof ausgestiegen und in einen anderen Waggon gelaufen, um sein Problem aus der Welt zu schaffen.
Als wir dann endlich am Bahnhof Dienheim angekommen waren, wurden wir sehr herzlich von unserem Lehrer Herrn J. empfangen und zu unserem Überraschungsshuttle, einem grünen Traktor mit Anhänger, geführt. Nach unserer etwas wackeligen Fahrt zur Berufsschule für Landwirte und Winzer trafen wir dort auf die Klasse der Restaurantfachleute von Frau M. Kurz darauf wurden wir von einem Herrn empfangen, der uns eine umfangreiche Führung durch die verschiedenen Räumlichkeiten rund um die Weinproduktion gab. Der Führungsleiter stand dabei etwas unter Druck, da gerade Erntezeit war und er jeden Moment einen Anruf bekommen konnte, um anschließend bei der Ernte helfen zu müssen. Zu unserem Glück bekam er diesen Anruf erst, als wir gerade am Ende der Führung angekommen waren. Nachdem wir uns von ihm verabschiedet hatten, bekamen wir von unseren Lehrern ein kleines Frühstück. Anschließend gingen wir zur Weintraubenernte auf die nebenan liegende Wiese, auf der verschiedene Weintraubensorten angebaut wurden. Dort durften wir die Trauben probieren und bei der Ernte helfen.
Nach dem Ernten luden wir alle Traubenkisten auf den Planwagen und fuhren mit diesem hinauf in die Weinberge. Während der kurzen Fahrt nach oben brach plötzlich eine riesige Panik aus, weil einige unserer Mitschülerinnen Spinnen in den Traubenkisten entdeckt hatten. Als wir trotz dieser Gefahr unbeschadet bei den Weinreben angekommen waren, legte sich die Aufregung jedoch schnell wieder. Herr J. erklärte uns anschließend, warum der von dort aus sichtbare Turm „Sackträgerturm“ heißt und weshalb es vorteilhaft sei, eine Winzertochter zu heiraten. Nach diesem kurzen Halt und viel Lachen ging unsere Fahrt weiter zur Burgruine Oppenheim. Von dort aus konnte man einen großen Teil der umliegenden Region sehen. Dort erfuhren wir mehr über die Geschichte der Ruine, das berühmte Oppenheimer Rosenfenster und das unter der Stadt liegende Kellerlabyrinth. Unser letzter Halt war anschließend das Weingut Martin. Dort durften wir dank eines Freundes von Herrn J. verschiedene Weinsorten probieren und diese auch erwerben. Schließlich wurde die Veranstaltung dort beendet. Ich bin anschließend zusammen mit der Klasse von Frau M. mit dem Auto zurück nach Wiesbaden gefahren.
Insgesamt war der Ausflug ein abwechslungsreicher und interessanter Tag, an dem wir viel über den Weinbau, die Geschichte der Region und die Arbeit eines Winzers erfahren haben. Besonders die Fahrt mit dem Traktor und dem Planwagen sowie die Weintraubenernte waren für mich schöne und ungewöhnliche Erlebnisse.
Bericht Ausflug zum Weingut in Oppenheim

Von Theresa
Als wir als HoFa-Klasse im zweiten Lehrjahr in der letzten Blockwoche gesagt bekommen haben, dass wir einen Ausflug zu einem Weingut machen, waren viele nicht so begeistert, weil wir eigentlich Entfall hätten haben sollen. Naja, trotzdem besser, als in unserer Schule in Wiesbaden zu sitzen. Nach Oppenheim sollte es gehen. Einige wussten nicht mal, wo das sein soll. Also hieß es an dem genannten Mittwoch: auf zum Bahnhof statt auf zu einem kurzen Tag in der Schule. Angekommen am Bahnhof fing es schon super an. Tickets mussten gekauft werden. Schön wäre gewesen, wenn der Automat das auch gewollt hätte. Was soll man auch anderes vom Hauptbahnhof erwarten? Nach mehreren Versuchen haben wir aufgegeben und sind zur Touristeninformation gegangen. Unsere Lehrerin war
währenddessen die Ruhe selbst und ging sich entspannt noch bei Rossmann etwas einkaufen. Der Zug sollte zehn Minuten später an Gleis vier ankommen. Doch was würde man anderes von der Deutschen Bahn erwarten? Natürlich hatte sich das Gleis kurz vor der Abfahrt noch geändert. Nachdem wir also das Gleis gewechselt hatten, war, wie zu erwarten, der Zug auch noch zu spät. Als wir nun endlich im Zug saßen, müde und vielleicht auch ein wenig genervt, wurden wir mit den Worten „Wir werden mit etwas Coolem abgeholt“ getröstet.
An welches Fahrzeug denkt man zuerst, wenn man „Weingut“ hört? Ja, ein Traktor. Aber nicht nur ein Traktor. Nein, ein Traktor mit Anhänger. Herr J. hat uns also mit einem Traktor mit Anhänger vom Bahnhof abgeholt, zur Freude aller, die ihre Jacke zu Hause gelassen hatten. Als wir alle saßen, ging die Fahrt los. Nach einer sehr wackeligen Fahrt wurden wir sehr nett beim Weingut empfangen. Bevor die Führung aber wirklich losging, haben wir erst mal die Toiletten aufgesucht. Zwei
Toiletten für jeweils zehn Mädchen. Die Wartezeit war tatsächlich länger als die, die wir auf den Zug gewartet hatten. Danach ging die Führung endlich los. Nachdem uns ein paar Geräte draußen erklärt wurden, sind wir schließlich in den Keller gegangen, wo uns zuerst ein Krug, der mit Weißwein gefüllt war, gezeigt wurde. Natürlich kam relativ schnell die Frage auf, ob man daraus trinken kann. Sekunden später hatte die erste Person ihr Gesicht im Krug. Der Geruch von Alkohol in dem Keller war für einige ein Fluch und für die anderen ein Segen. Weiter ging die Führung, bei der wir uns Fässer anschauten, in denen der Wein am Gären war. Es war cool zu sehen, was wir in der Schule gelernt haben. Als wir schließlich aus dem Keller kamen, kam uns ein süßer, kleiner Hund entgegen. Für eine Klasse voller 18-Jähriger, die, wie eigentlich jeder Jugendliche heutzutage, eine Handysucht haben, waren das sehr viele Informationen. Dies müssen auch die Lehrer realisiert haben, denn dann ging es endlich ins Praktische: Trauben ernten. Klingt sehr entspannt. Man muss einfach nur die Trauben abschneiden, sie in eine Kiste packen und kann nebenbei sogar noch naschen. Klingt einfach. Die Umsetzung hingegen wurde schnell kritisch, nachdem die ersten Spinnen und andere Tiere entdeckt wurden. Offensichtlich haben die Insekten unsere Kisten als Taxi gesehen. Es dauerte nicht lange, da kamen die ersten Schreie. Nachdem wir also endlich unsere Kisten voll hatten, bekamen wir erst mal ein Frühstück: verschiedene Laugenstangen und Milchflaschen mit verschiedenen Sorten. Einmal weggeschaut und die ganze Schokomilch war weg. Nach dem Frühstück haben wir die Kisten auf den Anhänger transportiert, auf dem wir wenige Minuten später sitzen würden. Als wir uns also in den Anhänger gesetzt hatten, um eine Fahrt an den Traubenfeldern zu machen, fiel nach ein paar Sekunden auf, dass der Boden voll mit Insekten war. Die Panik brach aus und einige Personen hingen schon halb aus dem Wagen raus. Nach kurzer Fahrt, bei der wir mehrere Male Äste von Bäumen und Büschen ins Gesicht bekommen hatten, blieben wir stehen. Herr J. erklärte uns, wie es früher mit der Ernte der Trauben und der Weinherstellung ablief, und dann ging die Fahrt weiter. Diesmal setzten sich die Personen mit Angst vorne an den Wagen, um ganz weit weg von den Kisten zu sein. Doch selbst dort waren Spinnen und Ohrenkneifer. Wieder einmal hielten wir an, diesmal an einer Ruine. Herr J. erzählte uns die Geschichte der Ruine, während wir die schöne Aussicht auf Oppenheim genossen. Zurück im Wagen ging es zu einem anderen Weingut. Hier kam es dann zum Highlight der meisten: das Weintasting. Nachdem die Gläser gefüllt waren, kam auch schnell der Wunsch auf, einen Wein zu kaufen. Mehrere Personen kauften sich also Wein. Auf dem Weg zum Bahnhof fiel uns dann auf, dass der nächste Zug nach Wiesbaden erst in einer Stunde kommen würde. Toll. Also entschlossen wir uns, einen Zug zu nehmen, bei dem wir in Mainz umsteigen und dort 30 Minuten warten müssten. In Mainz angekommen, besprachen wir, wann und wo, an welchem Gleis und zu welcher Uhrzeit wir uns wieder treffen müssen, um den Anschlusszug zu bekommen. Das hat auch gut geklappt. Unsere ganze Klasse hat sich im Waggon wiedergefunden. Die einzige Person, die gefehlt hat, war unsere Lehrerin. Am Anfang machten wir uns noch keine Sorgen, bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir den Waggon abgelaufen hatten und sie nicht finden konnten. Wir kamen auf die glorreiche Idee, die Schule anzurufen, mit den Worten:
„Wir haben unsere Lehrerin verloren.“ Obwohl wir uns im Nachhinein auch bewusst waren, dass man uns bei der übertriebenen Panik, die wir hatten, bestimmt auch nicht ernst nehmen konnte. Angekommen in Wiesbaden sahen wir schon von Weitem unsere Lehrerin am Ende des Gleises stehen. Peinlich. Als wir ihr also erzählten, was passiert war, erklärte sie uns, dass ihr Handy keinen Akku mehr hatte. Somit mussten wir die Schule erneut anrufen, aber diesmal mit den Worten:
„Wir haben unsere Lehrerin gefunden.“ Dort endete unser Ausflug also.
In der nächsten Blockwoche konnten wir dann sehen, was mit unseren
gepflückten Trauben passierte. Wir durften den frischen Wein auch probieren. Da er aber noch sehr jung war, wurde er eher als Traubensaft mit einem leichten Geschmack von Wein beschrieben. Rückblickend kann man sagen, dass der Ausflug sehr lehrreich und interessant war. Selbst mit Bäumen, die uns attackiert haben, Spinnen, die uns im Traum verfolgen werden, und einer vermissten Person.








